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Strassburger Dom
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« Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit ». Sichtbar aus mehreren Kilometern Weite, Bezugspunkt und Achse, um die die Stadt eingesetzt wurde, herrscht der Dom über Strassburg mit seiner Größe und Glanz. Von Wiktor Hugo „Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit” genannter Dom ragt seine Fassade aus rosigem Sandstein und seinen eindrücklichen Türmen über großen gepflasterten Platz im Herzen von altem Strassburg empor. Etwas Geschichte... Der Dom ruht auf Grundmauern ehemaliger Basilika, die 1015 vom Bischof Wernher de Habsbourg erbaut wurde. Die Basilika wurde durch Feuer zerstört und Strassburgbehörde entschloss sich titanische Arbeit anzutretten, die drei Jahrhunderte dauerte. Sie begann 1176 und wurde erst 1439 mit Türmebeendung zu Ende gebracht. Die Türme sind 142 m groß. Sie taten aus der strassbürgischen Gottesmutterkirche das höchste christliche Gebäude bis zum 20. Jahrhundert. Sehenswert ist astronomische Uhr. Sie ist Meisterwerk der Renaissance. Die Uhr wurde im 16. Jahrhundert konstruiert und wurde zu einem der sieben Wunder Deutschlands. Es gibt eine Sage, dass dem Uhrmacher seine Augen auf Empfehlung des Magistrates ausgestochen wurden, um ihm Herstellung derartigen Werke in einem anderem Ort unmöglich zu machen. Zurzeit kann man Automate bewundern, die sich jeden Tag um 12.30 in Betrieb setzen. Stendhal : " Der Strassbürger Dom ist ein der am stärksten auffallenden Monumente, die ich je gesehen habe"
Goethe : " Je länger ich die Fassade betrachtete desto stärker mein erster Eindruck war, dass man hier Erhabenheit mit Schönheit verbunden hat"
Victor Hugo : " Portale des Domes sind wunderbar, vor allem römisches; auf der Fassade sind herrliche Gestalten auf Pferden zu sehen, Rosigkeit ist edel, die ganze Fassade der Kirche ist ein klug komponiertes Poem. Aber der echte Triumph des Domes ist große Nadel. Sie ist eine echte Tiara aus Stein mit Krone und Kreuz. Es ist Wunder der Unermäßligkeit und der Zartheit, ich sah Chartres, ich sah Anvers, ich benötigte Strassburg...Die Aussicht vom Turm ist bewundernswert, man hat Strassburg unter den Füssen, die Altstadt mit gekerbten Dachfirsten und großen Dächern mit Oberlichtern, gekreuzt durch Türme und Kirchen, malerisch wie keine Stadt in Flandern... Ich versetzte den Blick von einem Turm auf das andere und sah auf diese Art und Weise Frankreich, Schweiz und Deutschland in einem Sonnenstrahl..."
Geöffnet täglich von 7.00 bis 11.30 und von 12.40 bis19.00 (Eintritt frei).
Besichtigungsverbot während der Messe!
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